Sommer 2026
Expertise: Die Schiffszimmerer Alexander Jäger (l.) und Thorsten Meyer betreuen die Außenanlagen
Expertise: Die Schiffszimmerer Alexander Jäger (l.) und Thorsten Meyer betreuen die Außenanlagen
Unsere Titelthemen
So engagieren sich die
Genossenschaften für ihr Grün
Wohngeld einfach per App beantragen
Klare Worte von Silke
Bainbridge Nott (VNW)
Liebe Mitglieder,
wir begrüßen Sie herzlich zur Sommer-Ausgabe der „bei uns“. Haben Sie dieses Jahr schon Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen vor Ihrer Haustür entdeckt? In unserer Titelgeschichte erfahren Sie mehr darüber, wie die Außenanlagen zum Arten- und Klimaschutz beitragen und wie Sie Ihren eigenen Balkon naturnah bepflanzen können. Silke Bainbridge Nott, Geschäftsführerin des VNW Landesverbands Hamburg, findet klare Worte zur „zweiten Miete“. Schöner Termin: Vom 29. Juni bis zum 3. Juli findet zum elften Mal das Hamburger VorleseVergnügen statt – mit Veranstaltungen in 16 Nachbarschaft-Treffs der Wohnungsbaugenossenschaften. Und wir haben einen Service für Sie zusammengestellt: über die neue Wohngeld-App und die schönsten Ausflugsziele in der Metropolregion.
Bleiben Sie gesund, und genießen Sie die Sommertage, wann immer Sie können!
Anna Lietz, Charlotte Knipping & Julia Eble
Redaktionsteam „bei uns“
redaktion@schiffszimmerer.de
Digital oder gedruckt?
Ab sofort verschicken wir eine Printausgabe der „bei uns“ nur noch auf Wunsch. Sie möchten wieder blättern? Schicken Sie uns eine Nachricht an redaktion@schiffszimmerer.de oder rufen Sie an unter 040 63800-165.
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Inhalte dieser Ausgabe
Jetzt entdecken
Hamburger grün
Kühler Genuss Im Schatten der hohen Bäume durch den Meyers Park in Harburg wandern
Hamburgs grüne Routen
Die Stadt umrunden: auf dem historischen Wallring in der Innenstadt oder auf circa 100 Kilometern durch die Außenbezirke
Auf den Spuren des historischen Wallrings verläuft der 1. Grüne Ring
Der 2. Grüne Ring führt durch die Außenbezirke
Der Grüne Ring umrundet die Stadt wie ein grünes Band und verbindet Parks, Naturräume, Gewässer, Kulturlandschaften und urbane Freiräume zu einer zusammenhängenden Route. Genauer, es gibt sogar zwei Grüne Ringe: Der 1. Grüne Ring folgt dem historischen Wallring um die Innenstadt – also etwa einen Kilometer um das Rathaus herum. Er ist nicht durchgehend grün, führt jedoch durch klassische Parkanlagen wie die Wallanlagen und Planten un Blomen und verbindet Elbe und Alster mit innerstädtischen Grünräumen.
Der bekanntere 2. Grüne Ring ist etwa acht bis zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt – es ist die rund 100 Kilometer lange Freizeitroute 11. Der ausgeschilderte Wanderweg verknüpft lebendige Volksparks, Kleingärten, offene Feldmarken, ruhige Wälder und weite Marsch. Immer wieder geht es entlang von Flüssen oder Seen. Auf dem Weg liegen Naturschutzgebiete wie die Boberger Niederung, die Allermöher Wiesen und das Eppendorfer Moor. Sie passieren den größten Parkfriedhof der Welt, den Ohlsdorfer Friedhof und die Obstbau-Landschaft des Alten Landes. Zwischendurch geht es auch mal durch Wohnquartiere oder sogar am Rollfeld des Flughafens entlang. An zwei Stellen wird die Elbe gequert. Einmal im Jahr lockt der „Megamarsch“ Wanderbegeisterte von nah und fern auf den Grünen Ring. Entlang der Route gibt es Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr sowie Aussichtspunkte am Wasser und Rastplätze in der Natur. Die Route ist nicht barrierefrei.
Im Netz finden Sie auf hamburg.de weitere Infos zum Grünen Ring. Und Materialien, wie etwa die Wanderkarte „Abenteuer Grünes Netz“, können Sie per Mail bestellen, publikationen@bukea.hamburg.de
Konzentrisch Auf den Spuren des historischen Wallrings verläuft der 1. Grüne Ring, der 2. Grüne Ring führt durch die Außenbezirke
Neubauprojekte mit Baustart im Jahr 2026
In der Steenkoppel im Stadtteil Ohlsdorf probieren wir eine elementierte und serielle Bauweise aus
Hans-Schwenkel-Wohnanlage in Langenhorn
Seit nunmehr zehn Jahren beschäftigen wir uns intensiv mit der Frage, wie wir unsere Grundstücke in der Hans-Schwenkel-Wohnanlage zukunftsfähig weiterentwickeln können. Ziel ist es, zusätzlichen modernen, bedarfsgerechten und barrierereduzierten Wohnraum für unsere Mitglieder zu schaffen.
Nachverdichtung entlang der Parowstraße
Entlang der Parowstraße entstehen im Zuge einer Nachverdichtung fünf neue Wohngebäude mit insgesamt 36 Wohnungen. Geplant sind Zwei- bis Vierzimmerwohnungen sowie ein Gemeinschaftshaus mit Waschküche. Der Baustart ist für den Sommer dieses Jahres vorgesehen, die Fertigstellung wird voraussichtlich Ende 2027 erfolgen. Von den 36 Wohnungen werden 30 barrierereduziert ausgeführt.
Neubau Annie-Kienast-Straße 1
In der Annie-Kienast-Straße 1 wird der Wohnungsbestand erneuert: Das bestehende Gebäude wird zurückgebaut und durch einen Neubau mit 24 barrierereduzierten Wohnungen (zwei bis vier Zimmer) ersetzt. Baubeginn ist ebenfalls im Sommer dieses Jahres, die Fertigstellung ist ebenfalls für Ende 2027 geplant.
Ein besonderes Merkmal dieses Projekts ist, dass wir eine elementbasierte und serielle Bauweise umsetzen möchten. Ziel ist es, den zuletzt stark gestiegenen Baukosten entgegenzuwirken und die Nutzungsgebühren für unsere Mitglieder langfristig stabil zu halten. Alle Wohnungen in der Parowstraße sowie in der Annie-Kienast-Straße werden öffentlich gefördert und können mit einem Wohnberechtigungsschein bezogen werden.
In der Dorfkoppel im Stadtteil Poppenbüttel bauen wir 23 frei finanzierte Wohnungen. Die Visualisierung unten auf dieser Seite zeigt das Haus von der Straßenseite aus
Dorfkoppel in Poppenbüttel
Mit dem Erwerb eines großen Grundstücks in der Dorfkoppel in Poppenbüttel ist uns ein wichtiger Entwicklungsschritt gelungen. Auf dem ersten Grundstück wurden bereits sechs Reihenhäuser zurückgebaut. Für den Neubau von 23 Wohnungen mit zwei bis fünf Zimmern liegt inzwischen die Baugenehmigung vor.
Die Ausschreibungsunterlagen für die Generalunternehmer sind erstellt; die Angebotsphase läuft noch bis zum Frühsommer. Der Baubeginn ist für dieses Jahr vorgesehen.
Die Wohnungen in der Dorfkoppel werden frei finanziert.
Fuhlsbüttler Straße, Böckelweg, Steenkoppel in Ohlsdorf
Bereits im Bau befinden sich 43 neue Wohnungen und eine Arztpraxis an der Fuhlsbüttler Straße auf dem Grundstück unserer ehemaligen Geschäftsstelle. 36 der Wohnungen werden öffentlich gefördert. Sieben Wohnungen sind frei finanziert. Bezugsfertig ist das Gebäude voraussichtlich im nächsten Jahr.
Die Bauarbeiten für das neue Mehrfamilienhaus mit 13 frei finanzierten Wohnungen im Böckelweg stehen ebenfalls kurz vor dem Start. Ein Gemeinschafts-Hobbyraum und eine Fahrradwerkstatt gehören dazu.
Wie auch in der Annie-Kienast-Straße probieren wir in der Steenkoppel eine elementierte und serielle Bauweise aus. 91 neue und öffentlich geförderte Wohnungen sollen dort entstehen. Aktuell warten wir noch auf die Baugenehmigung. Der Baustart ist zum Jahresende geplant.
Herzlich Willkommen im Mitglieder-Portal
Jetzt registrieren und Besuch eines Food-Trucks gewinnen
Sie wollen online einen Schaden melden und über den Bearbeitungsstand auf dem Laufenden bleiben? Oder schneller über anstehende Maßnahmen in Ihrer Wohnanlage informiert werden? Vergessen Sie unseren Anrufbeantworter oder das Warten auf die Post!
Für diese und viele weitere Anliegen erreichen Sie uns ab sofort neben Briefen, E-Mails und Telefonanrufen einfach und direkt über unser Mitglieder-Portal – kostenfrei und auch als App auf Ihrem Smartphone. Ihre Vorteile?
Mit Smartphone, Tablet oder PC – Sie können jederzeit:
- wichtige Dokumente einsehen, etwa Ihren Dauernutzungsvertrag,
- Ihre Anliegen digital an uns übermitteln und den Bearbeitungsstand mitverfolgen,
- aktuelle Informationen zu Baumaßnahmen in Ihrer Wohnanlage erhalten,
- Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Ihre Mitgliedschaft finden.
So funktioniert die Anmeldung
- Per Post erhalten Sie ein Einladungsschreiben von uns. Dort finden Sie Ihren individuellen Zugangscode für das Portal.
- Mit diesem Code registrieren Sie sich unter dem folgenden Link https://portal.schiffszimmerer.de/app/register
- Folgen Sie den Anweisungen auf Ihrem Bildschirm.
- Nach der Registrierung können Sie auf alle Inhalte und Funktionen im Browser oder per App (iOS und Android) zugreifen. Laden Sie sich die App „Schiffszimmerer-Genossenschaft“ herunter.
- Ändern Sie die Benachrichtigungseinstellungen nach Ihren Präferenzen – und erhalten Sie zum Beispiel eine Push-Nachricht über die App oder per E-Mail, wenn es etwas Neues gibt.
- Sind Ihre Kontaktdaten im Portal aktuell? Falls nicht, stellen Sie gleich Ihre erste Anfrage unter der Rubrik „Allgemeines“.
Wir freuen uns auf Sie!
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich telefonisch an uns unter 040 63800-160 oder per E-Mail an info@schiffszimmerer.de.
Blick auf die Pinnwand des Mitglieder-Portals. Unser Tipp: Sobald Sie sich mit Ihren Zugangsdaten im Mitglieder-Portal oder bei der App angemeldet haben, können Sie in den Einstellungen Ihre Mitbewohnerin/Ihren Mitbewohner oder Ihre Partnerin/Ihren Partner oder Ihre Kinder hinzufügen. Dadurch können Sie sich gemeinsam um Ihre Wohnungsangelegenheiten kümmern und gleichzeitig auf dem Laufenden bleiben!
Gewinnen Sie den Besuch eines Food-Trucks auf Ihrem Sommerfest
Sobald sich 80 Prozent der Bewohnerinnen und Bewohner Ihrer Wohnanlage im Mitglieder-Portal registriert haben, stellen wir Ihnen für Ihr nächstes Fest einen Food-Truck zur Verfügung.* Also unbedingt weitersagen und mitmachen.
Wir freuen uns auf Sie!
*Das Angebot gilt für die ersten drei Wohnanlagen, die das Ziel bis zum 15. Juli 2026 erreichen.
Neue Mobilität für die ganze Stadt
Hamburg wächst – und mit der Stadt wachsen auch ihre Herausforderungen. Schon in wenigen Jahren werden rund zwei Millionen Menschen in der Hansestadt leben. Doch wohin mit all dem Verkehr? Schon heute sind viele Straßen und Verkehrswege überlastet, und Staus gehören für viele unserer Mitglieder zum Alltag. Die Antwort liegt unter der Erde: Mit der neuen U-Bahn-Linie U5 entsteht eines der größten Infrastrukturprojekte der Stadt – ein Meilenstein für eine moderne, nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität
Mit einer Länge von 25 Kilometern und insgesamt 22 neuen Haltestellen wird die U5 künftig quer durch die Stadt verlaufen – von Bramfeld im Osten bis nach Osdorf im Westen. Wichtige Ziele wie die Universität, das UKE, die City Nord sowie die Arenen werden direkt angebunden. Auch Stadtteile wie Steilshoop und Bramfeld profitieren erheblich von der neuen Verbindung. In Steilshoop haben wir im Borchert-, im Gropius- und im Schreyerring über 170 Wohnungen. All unsere Mitglieder, die dort leben, werden früher oder später mit der U5 unterwegs sein. Wie fast alle anderen Hamburgerinnen und Hamburger auch. Rund 315.000 Fahrgäste werden die U5 täglich nutzen. Das ist eine enorme Zahl. Besonders attraktiv ist die deutlich verkürzte Fahrzeit. So sind von Bramfeld bis zum Hauptbahnhof künftig nur noch etwa 26 Minuten nötig. Wer möchte da noch im Stau stehen?
Die U5 setzt konsequent auf modernste Technik. Sie wird vollständig barrierefrei gestaltet – auch für Menschen mit Seh- und Hörbeeinträchtigungen. Bahnsteigtüren erhöhen die Sicherheit, indem sie Gleis und Bahnsteig voneinander trennen.
Schritt für Schritt zur neuen U-Bahn
Der Bau der U5 ist ein Großprojekt, das Zeit und Präzision erfordert. Der erste Spatenstich erfolgte 2022, und ab 2029 sollen die ersten Züge fahren. Zunächst nur auf Teilstrecken. Aktuell liegt der Fokus auf dem Abschnitt zwischen City Nord und Bramfeld, dessen Fertigstellung für 2033 geplant ist. Wichtig zu wissen: Die U5 wird nicht linear von Ost nach West gebaut, sondern in mehreren Bauabschnitten parallel vorangetrieben. So spart man Zeit.
Technik unter der Erde
Der Bau einer U-Bahn mitten durch eine Großstadt ist eine technische Herausforderung. Herzstück ist eine speziell angefertigte Tunnelbohrmaschine mit einer Länge von rund 110 Metern. Sie arbeitet sich mit etwa acht Metern pro Tag durch den Untergrund.
Während einige Abschnitte in offener Bauweise entstehen, wird der Großteil der Strecke im sogenannten geschlossenen Tunnelbau realisiert. Das schont die Oberfläche. Der entstehende Aushub wird zunächst auf die Elbinsel Kuhwerder transportiert, dort geprüft und anschließend auf Kiesgruben in Norddeutschland verteilt.
Wie tief liegt die U-Bahn später? Die Bahnsteige befinden sich etwa 20 Meter unter der Oberfläche, die umgebenden Stahlbetonwände reichen bis zu 40 Meter in die Tiefe. Spezielle Matten sorgen später dafür, dass von den Zügen kaum Vibrationen an die Oberfläche dringen.
Die U5 wird die erste vollautomatische U-Bahn-Linie Hamburgs sein: fahrerlos, effizient und zuverlässig
Baustelle mit Herausforderungen
So beeindruckend das Projekt ist – der Bau bringt Belastungen mit sich. Besonders die Baugruben stellen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für den Verkehr eine Herausforderung dar. Lärm, Staub und Einschränkungen lassen sich nicht vollständig vermeiden.
Doch es gibt auch eine gute Nachricht: Ist die Baugrube erst abgeschlossen, verläuft der weitere Bau deutlich weniger aufwendig. Oder, wie es Projektverantwortliche treffend formulieren: Das Schwierigste ist dann bereits geschafft.
Ein Beispiel aus dem Quartier:
Am Rübenkamp entsteht ein Notausgang mit Treppenhaus, der nach Fertigstellung vollständig in die Umgebung integriert wird. Diese Bauarbeiten sollen voraussichtlich im Spätsommer 2026 abgeschlossen sein. In zweieinhalb Jahren wird die Baugrube erneut geöffnet, sodass die Tunnelbohrmaschine durchgezogen werden kann. Fast 500 Wohnungen der Genossenschaft profitieren hier von der U5.
Und was bringt die Zukunft?
Die U5 wird das Leben in Hamburg spürbar verändern. Leise, effizient und zuverlässig wird sie täglich Hunderttausende Menschen befördern und dabei einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende leisten. Ab den 2040er-Jahren soll der Abschnitt von Barmbek Nord in Richtung Innenstadt vollständig nutzbar sein. Bis dahin arbeiten rund 200 Fachkräfte kontinuierlich an der Umsetzung dieses ambitionierten Projekts. Die U5 ist weit mehr als nur eine neue U-Bahn-Linie. Sie schafft Verbindungen und neue Möglichkeiten. Der Weg dorthin erfordert Zeit und Geduld. Doch das Ziel lohnt sich.
Von Bramfeld im Osten bis nach Osdorf im Westen – die U5 führt einmal quer durch die Stadt
Gewinnspiel
Gemeinsam mehr bewirken
Mit verschiedenen Botschaften machen Genossenschaften bundesweit immer wieder auf sich aufmerksam. Denn vor mehr als 15 Jahren haben sich mehrere Genossenschaften für ein gemeinsames Marketing entschieden, um die Vorteile genossenschaftlichen Wohnens bekannter zu machen
Dies möchten auch wir unterstützen. Aus diesem Grund verlosen wir heute zehn Sitzmatten mit dem Spruch Mach’s dir gemütlich so lange du willst! Die Sitzmatte hat eine wasserabweisende Rückseite und ist dank Klettverschluss ein platzsparender Begleiter. Die Vorderseite besteht aus einem weichen, warmen Lammfellimitat.
Sie möchten an der Verlosung teilnehmen? Schicken Sie eine E-Mail an redaktion@schiffszimmerer.de oder einen Brief an Schiffszimmerer-Genossenschaft eG, z. Hd. Redaktionsteam, Rübenkamp 240, 22337 Hamburg.
Teilnahmebedingungen:
• Nennen Sie uns Ihre vollständige Anschrift (Vor- und Nachname, Mitgliedsnummer, Adresse und Postleitzahl),
• Sie sind Mitglied unserer Schiffszimmerer-Genossenschaft (Mitarbeitende sind von der Verlosung ausgeschlossen).
Einsendeschluss: Sonntag, der 21. Juni 2026.
Das Los entscheidet, eine Barauszahlung ist ausgeschlossen, ebenso der Rechtsweg. Wenn Sie gewonnen haben, melden wir uns bei Ihnen. Viel Glück!
Schon gewusst? Mittlerweile treten mehr als 400 Wohnungsbaugenossenschaften mit über 850.000 Wohnungen überregional auf. Auf der Rückseite unseres Mitgliedermagazins finden Sie jedes Mal eine neue Botschaft der Genossenschaften. Gefällt es Ihnen? Übrigens: Auf der Website finden Sie weitere Informationen und das Abc der Wohnungsbaugenossenschaften: Das hier ist die Web-Adresse: https://www.wohnungsbaugenossenschaften.de
Genossenschaft mitgestalten
Am Dienstag, den 23. Juni 2026, findet um 18 Uhr die ordentliche Vertreter-
versammlung im Veranstaltungssaal unserer Genossenschaft statt. Es ist die zentrale Veranstaltung für Austausch und gemeinsame Entscheidungen
Der Austausch untereinander ist essenziell – so entstehen oft neue Ideen für das eigene Quartier
Hiermit informieren wir über die Tagesordnung:
- Geschäfts- und Lagebericht des Vorstands und Aussprache
- Bericht des Aufsichtsrats und Aussprache
- Bericht über die gesetzliche Prüfung (unter Einschluss des Jahresabschlusses 2025)
- Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses 2025
- Beschluss über die Verwendung des Bilanzgewinns des Jahres 2025
- Entlastung
a) des Vorstands
b) des Aufsichtsrats - Wahlen zum Aufsichtsrat
Wahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern für die Amtszeit 2026–2029 - Beschluss über die turnusgemäße Anpassung der Vergütung des Aufsichtsrats
- Verschiedenes
Auf der Vertreterversammlung informiert der Vorstand über das abgelaufene Geschäftsjahr
Für viele Vertreterinnen und Vertreter endet ihr Amt nicht bei der Stimmabgabe. Sie engagieren sich freiwillig in ihrem Quartier. Seit einem Jahr ist die neue Vertreterversammlung nun im Amt – wie ist ihr Fazit bisher?
„Ich freue mich über alles, was wir als Team in Lohbrügge auf die Beine gestellt haben. Es steckt viel Zeit und Energie in den Projekten, und es zahlt sich immer für die Gemeinschaft aus. Das ist ein tolles Gefühl“, berichtet Ines Dörsing. Jens Pohl aus Rahlstedt sieht seine Hauptaufgabe darin, die Nachbarschaft näher zusammenzubringen – und zwar alle Generationen. Doch das ist auch eine Herausforderung. Ines Dörsing hat einen Tipp: In Lohbrügge arbeiten sie und ihr Team mit einem Veranstaltungskalender, der über einmalige und regelmäßige Veranstaltungen für alle Altersgruppen informiert. Und sie planen generationenübergreifende Veranstaltungen, zum Beispiel einen Ausflug in den Tierpark Ende Mai. Haben Sie weitere Ideen, mit denen die Nachbarschaft zusammenrückt? Schreiben Sie uns an redaktion@schiffszimmerer.de!
Warum sich Ines Dörsing und Jens Pohl für das Vertreteramt entschieden haben? „Für mich bedeutet es, Verantwortung für die Gemeinschaft zu übernehmen“, berichtet Ines Dörsing. Jens Pohl sieht das genauso und ergänzt: „Ich will Menschen aktiv aus der Einsamkeit helfen!“
Engagieren auch Sie sich freiwillig:
Entwickeln Sie Angebote für die Nachbarschaft. Möglichkeiten gibt es viele: Sommerfest, Flohmarkt, Tagesausflüge ins Museum, Bastelnachmittage, Fahrradwerkstatt. Sie benötigen Unterstützung bei der Umsetzung? Unser Team im Quartiers- und Freiwilligenmanagement hilft gerne, telefonisch unter 040 63800-167 oder per E-Mail an v.lhommedieu@schiffszimmerer.de.
Wohnen zwischen Stadtpark und Alster: Die Wohnanlage Semperstraße
Rote Backsteinhäuser, begrünte Innenhöfe, Kitas, Schulen und das Kulturzentrum Kampnagel. Heute befinden wir uns im beliebten Stadtteil Winterhude – genauer gesagt in der Jarrestadt. Dieses Wohngebiet erstreckt sich zwischen Wiesendamm, Osterbekkanal, Goldbekkanal und dem Glindweg. Die Jarrestadt entstand in den 1920er- und 1930er-Jahren im Stil des „Neuen Bauens“. Auch drei unserer Wohnanlagen befinden sich hier. In früheren Wohnanlagenporträts haben wir bereits den 1929 bezogenen Otto-Stolten-Hof sowie das ein Jahr später fertiggestellte Kranzhaus vorgestellt. 1980, rund 50 Jahre später, erweiterten wir unseren Bestand um die Gebäude in der Semperstraße 88–90, Großheidestraße 49 und dem Hanssensweg 19. Diese Gebäude bilden heute die Wohnanlage Semperstraße
Architekturwettbewerb und Planung
Der Baublock entstand – genau wie der Otto-Stolten-Hof – im Rahmen eines Architekturwettbewerbs. Diesen initiierte der damalige Oberbaudirektor Fritz Schumacher. Der Wettbewerb bezog sich auf das Gebiet zwischen Wiesendamm und Jarrestadt, das seinerzeit vollständig der Stadt gehörte. Die Bewerberinnen und Bewerber reichten ihre Entwürfe anonym ein. Ein neunköpfiges Preisgericht vergab 1926 die Aufträge für zehn Wohnblöcke. Den Block, in dem sich unsere Wohnanlage befindet, plante der Hamburger Architekt Robert Friedmann. Dieser musste im Jahr 1933 aufgrund seines jüdischen Glaubens vor den Nationalsozialisten fliehen und emigrierte nach Palästina.
Vom Kolonialwarenladen zur Kita
Bauherr der vier Häuser war der Bauunternehmer Franz Potenberg, der das Gelände 1928 für 66.073 Reichsmark von der Stadt erwarb. Im Kaufvertrag wurde festgeschrieben, dass die Stadt die Fläche ab 2003 „jederzeit gegen Zahlung des […] entrichteten Kaufpreises ohne Zinsen und ohne Vergütung“ zurückkaufen könne. Nachdem wir die Gebäude gekauft hatten, galt dieses gesondert vertraglich vereinbarte Wiederkaufsrecht der Stadt nun auch für unsere Genossenschaft. Um dieses auszulösen, führten unsere damaligen Vorstände Eberhard Brandt, Bernd Grimm und Herbert Alfeld 2001 erste Gespräche mit der Stadt, noch bevor das Wiederkaufsrecht in Kraft trat. Schlussendlich waren die Verhandlungen erfolgreich. Übrigens: Seit dem Jahr 2020 haben wir keine Grundstücke im Erbbaurecht mehr in unserem Bestand.
Doch zurück in das vergangene Jahrtausend: Nachdem zunächst der westliche Teil der Semperstraße und des Hanssenswegs bebaut worden waren, erhielt Potenberg zum Jahresbeginn 1929 die Genehmigung, vier „Großwohnhäuser und ein Ladengebäude zu errichten“. 1931 konnten die neu errichteten Gebäudeteile bezogen werden. Im Hanssensweg eröffnete ein Kolonialwarenladen, der über Jahrzehnte die Nahversorgung der Bewohnerinnen und Bewohner sicherte. 1969 wurde die Ladenzeile durch einen Durchbruch zu dem danebenliegenden Geschäft vergrößert. Seit 1995 befindet sich im ersten Obergeschoss eine Kindertagesstätte über der Ladenzeile. Die Fläche des ehemaligen Lebensmittelgeschäfts beherbergt heute ein Architekturbüro.
Blick auf die Außenfassade der Wohnanlage im Jahr 2023
Zerstörung im Krieg und Wiederaufbau
Im Sommer 1943 beschädigten Luftangriffe das Gebäude schwer, und es brannte aus. Während die Treppenhäuser erhalten blieben, waren die Außenwände in der Großheidestraße und der Semperstraße teilweise bis auf das erste und zweite Obergeschoss heruntergebrochen. Innerhalb der Wohnungen fehlten größtenteils die Innenwände. Obwohl Potenberg bereits im August 1946 den Genehmigungsbescheid für den Wiederaufbau erhalten hatte, verzögerte sich dessen Beginn, und er konnte diesen erst im Sommer 1950 abschließen. Um den Wohnraumbedarf der Nachkriegszeit zu decken, wurden die Häuser um ein sechstes Vollgeschoss aufgestockt, in dem fünf Dachgeschosswohnungen entstanden. Zudem wurden die Grundrisse verändert und ehemalige Großwohnungen in kleinere geteilt. Diese Maßnahmen machten sich auch in den Hamburger Adressbüchern bemerkbar: Für die vier Häuser waren 1931 noch 40 Namen aufgeführt, 1953 waren es 51. Heute umfasst die Wohnanlage Semperstraße 48 Wohnungen.
Blick in den Innenhof der Semperstraße im Jahr 2023
Denkmalschutz und behutsame Modernisierung
Im September 1980 erwarben wir die Gebäude. Wenige Jahre später wurde der Wohnblock in die Denkmalliste aufgenommen. Gemeinsam mit der Anlage Dulsberg, dem Heinrich-Groß-Hof in Barmbek-Süd und dem Otto-Stolten-Hof wurden somit im Jahr 1985 vier unserer Wohnanlagen unter Denkmalschutz gestellt. Modernisierungsmaßnahmen wie der Einbau von Isolierglasfenstern in den Jahren 1985/1986, erfolgten daher in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt.
Der besondere Charakter der Jarrestadt
Bis heute bewahrt die Jarrestadt ihren unverwechselbaren Charme. Bereits in den frühen 1980er-Jahren würdigte eine Ausstellung im Malersaal des Deutschen Schauspielhauses ihre besondere Atmosphäre. In einer Broschüre zur Ausstellung heißt es: „Wer heute in der Jarrestadt wohnt oder sie touristisch durchstreift, sollte sich bewusst sein, dass ihn auch ein Stück Hoffnung der 1920er-Jahre – sei es nun allgemeiner Wohnkomfort, Gemeinschaftsgeist, Materialtreue, ästhetischer Architekturgenuss oder ‚Heimat‘ – umgibt.“ Auch weitere 40 Jahre später haben diese Worte nichts an Aktualität verloren.
Übrigens:
Im Wiesendamm 123 gibt es das Jarrestadt-Archiv. Dieses dokumentiert und vermittelt seit 1991 die Bau- und Sozialgeschichte der Jarrestadt. Im Archiv arbeitet eine Gruppe Ehrenamtlicher, die ihr Wissen unter anderem bei Rundgängen, Vorträgen oder Ausstellungen vermittelt. Auf ihrer Website können Sie mehr erfahren unter jarrestadt-archiv.de.
Ihre Fragen, unsere Antworten
Warum steigt meine Nutzungsgebühr?
Die Schlagzeilen berichten über hohe Mieten und knappen Wohnraum in Großstädten. Wie läuft es bei unserer Genossenschaft? Als sozialer Vermieter ist es unser Auftrag, die Nutzungsgebühren so zu gestalten, dass sie die Bewirtschaftung unseres Wohnungsbestands sichern, dabei aber angemessen und bezahlbar bleiben
Was unternehmen die Schiffszimmerer, um ihre Mitglieder vor zu starken Erhöhungen der Nutzungsgebühren zu schützen?
Durch vorausschauendes Wirtschaften, eine langfristige Planung und stabile Finanzierungsstrukturen vermeiden wir plötzliche Sprünge. Dabei haben wir Einfluss auf die Grundnutzungsgebühr. Das ist die Nettokaltmiete pro Quadratmeter. Zur Nutzungsgebühr zählen auch die Nebenkosten, also die Betriebs- und Heizkosten, auf die wir weniger Einfluss haben. Insbesondere in den letzten zwei Jahren sind sie durch die Inflation und gesetzliche Auflagen angestiegen.
Warum ist eine regelmäßige Erhöhung der Grundnutzungsgebühr erforderlich?
Die Grundnutzungsgebühr ist die einzige Einnahmequelle der Genossenschaft. Hieraus bezahlen wir die Instandhaltung, Modernisierung und den Neubau unserer Wohnanlagen. Wir investieren laufend in unseren Bestand. Steigende Bau-, Energie- und Personalkosten erfordern Anpassungen der Grundnutzungsgebühr. Siehe Grafik weiter unten “Entwicklung der Investitionen für Instandhaltung seit 2015”
Die Grundnutzungsgebühr berechnen wir anhand festgelegter Kriterien der Wohnwertmiete. Kurz gesagt: Wohnungen mit niedrigem Wohnwert kosten weniger als Wohnungen mit höherem Wohnwert.
Wie funktioniert die Wohnwertmiete?
Werfen Sie einen Blick auf unsere Website – wir erklären es Ihnen in einem kurzen Video.
Wie viel mehr müssen die Mitglieder bezahlen?
Für die Mitglieder, die an der Wohnwertmiete teilnehmen, berechnen wir die Grundnutzungsgebühr anhand festgelegter Kriterien. Jährlich könnten wir die Grundnutzungsgebühr um bis zu fünf Prozent anheben. Seit der Einführung der Wohnwertmiete im Jahr 1995 haben wir die Grundnutzungsgebühr im Durchschnitt jährlich um 1,3 Prozent angepasst – also deutlich unter dem Maximalwert sowie der durchschnittlichen Inflationsrate. In diesem Jahr haben wir die durchschnittliche Wohnwertmiete um 3,8 Prozent erhöht. Das liegt vor allem daran, dass die Kosten für Instandhaltung überdurchschnittlich gestiegen sind.
Im Jahr 2023 verzichtete die Genossenschaft aus Solidarität zu ihren Mitgliedern auf eine Erhöhung der Grundnutzungsgebühr. Warum ist das nicht häufiger möglich?
Schon im Jahr 2022 sind die Bau- und Instandhaltungskosten deutlich gestiegen. Als Folge des Ukraine-Krieges kamen zusätzlich stark steigende Energiepreise hinzu. Diese Entwicklungen führten zu großen finanziellen Belastungen für unsere Genossenschaft. Solche Kostensteigerungen können wir nicht vollständig selbst tragen, ohne die wirtschaftliche Stabilität und die langfristige Instandhaltung unseres Wohnungsbestandes zu gefährden. Ein regelmäßiger Verzicht auf Erhöhungen ist daher nicht möglich.
Dass wir im Jahr 2023 einmalig auf eine Erhöhung verzichten konnten, lag an unserem konservativen und auf Langfristigkeit ausgelegten Darlehensmanagement. Durch die dadurch gesunkene Zinsbelastung im Jahresergebnis entstand ein finanzieller Spielraum. Diesen haben wir genutzt, um unsere Mitglieder einmalig zu entlasten.
Steigt die Grundnutzungsgebühr nach einem Umzug oder nach einer energetischen Modernisierung automatisch?
Nein, nicht automatisch. Entscheidend ist die Wohnwertmiete: Bei einem Umzug innerhalb derselben Wohnanlage bleibt die Grundnutzungsgebühr gleich, da sich die Wohnwertstufe nicht verändert. Die Grundnutzungsgebühr steigt zum Beispiel beim Umzug in eine größere Wohnung, in eine modernisierte Wohnung oder in eine Wohnanlage, die eine höhere Wohnwertstufe hat.
Nach einer energetischen Modernisierung verbessert sich der Wohnkomfort der Wohnanlage, und somit erhält diese eine höhere Wohnwertstufe. Um unsere Mitglieder nicht zu stark zu belasten, erhöhen wir die Grundnutzungsgebühr in solchen Fällen schrittweise. Danach verzichten wir drei Jahre lang auf Erhöhungen. Diese Maßnahme gilt in der Regel auch bei einem Neueinzug: In den ersten drei Jahren nach dem Einzug in eine unserer Wohnungen gibt es keine Erhöhung der Nutzungsgebühr. Öffentlich geförderte Wohnungen sind davon ausgenommen.
Entwicklung der Investitionen für Instandhaltung seit 2015
Warum steigen die Nebenkosten so stark?
Das liegt vor allem an externen Faktoren, zum Beispiel höheren Energiepreisen für Gas und Fernwärme. Hinzu kommen gestiegene Löhne für Handwerk und Dienstleistungen, Mindestlohn-Erhöhungen, zum Beispiel im Bereich der Treppenhausreinigung, oder teurere Gebäudeversicherungen. Diese Kosten können wir nicht beeinflussen. Mit Rahmenverträgen, die der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen abschließt, halten wir die Kosten möglichst niedrig.
Gelten bestimmte Fristen und Zustimmungserfordernisse für die Erhöhung der Nutzungsgebühr?
Die Anpassung der Grundnutzungsgebühr im Rahmen der Wohnwertmiete erfolgt in Anlehnung an Paragraf 557, Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches. Es ist eine freiwillige Vereinbarung zwischen der Genossenschaft und ihren Wohnungsnutzerinnen und Wohnungsnutzern, nach der sich die Grundnutzungsgebühr zu einem bestimmten Zeitpunkt erhöht. Gesetzliche Form- und Fristenvorschriften gelten hier nicht. Wir verzichten auf eine schriftliche Zustimmungserklärung, um die Verwaltungskosten so niedrig wie möglich zu halten. Auch die gesetzliche 15-Monats-Frist für eine erstmalige Erhöhung der Grundnutzungsgebühr greift in unserer Vereinbarung nicht.
Was kann ich tun, wenn ich die Nutzungsgebühr nicht bezahlen kann?
Melden Sie sich sofort bei Ihrer Ansprechperson aus der Vermietung. Wir beraten Sie und finden gemeinsam eine Lösung – zum Beispiel durch Ratenzahlungen.
Und prüfen Sie, ob Sie Anspruch auf Wohngeld haben. Mit dem Wohngeld-Plus-Gesetz hat der Gesetzgeber die Einkommensgrenze für das Wohngeld deutlich angehoben. Der Kreis der Wohngeldberechtigten ist bundesweit gestiegen. Zudem gibt es erstmals einen Zuschuss zu den Heizkosten. Über Wohngeldrechner finden Sie heraus, ob Sie einen Anspruch haben. Sie erreichen die zentrale Wohngeld-Hotline montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr. Telefonnummer: 040/4 28 28 60 00.
Meldungen
Rätsel
In einem NDR-Podcast erzählte sie 2025, dass sie früher in der Schule wegen ihres Nachnamens mit dem Spitznamen „Cervelatwurst“ aufgezogen wurde. Und dass sie mit ihrem Bruder die Süßigkeiten für den elterlichen Kiosk ausgesucht hat. Die Moderatorin, die am 25. Juli 1975 in Hamburg geboren wurde, ist schlagfertig, witzig und hat vier Bücher geschrieben. Wissen Sie, wer gemeint ist?
Service
Wohngeld per App beantragen
Die Anwendung erleichtert die digitale Einreichung der Unterlagen
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7.000 Hamburger Haushalte erhalten Wohngeld. Rund 45 Prozent derWohngeldbeziehenden sind Familien – darunter viele Alleinerziehende. In 40 Prozent der Wohngeldhaushalte leben Rentnerinnen und Rentner. Mit der neuen Wohngeld-App stellt die Hamburger Verwaltung einen zusätzlichen digitalen Zugang bereit. Sie ermöglicht Bürgerinnen und Bürgern, ihren Wohngeldantrag unkompliziert einzureichen. Unterlagen und Nachweise können direkt aus der App hochgeladen werden, während Briefe, Bescheide und Mitteilungen aus der Verwaltung direkt an die App gesendet werden. Für die Nutzung benötigen Sie ein BundID-Konto mit Online-Ausweisfunktion (PIN). Die kostenlose Wohngeld-App ist im Apple App Store und im Google Play Store verfügbar. Infos: http://hamburg.de/go/wohngeldapp
Kultur
Spaß mit Büchern
Hamburger VorleseVergnügen
Das 11. Hamburger VorleseVergnügen findet auch in diesem Jahr kurz vor den Sommerferien statt, vom 29. Juni bis zum 3. Juli. In 34 Veranstaltungen in ganz Hamburg können Kinder und Jugendliche in Geschichten eintauchen, in Workshops die eigene Kreativität entdecken und beliebte Autorinnen und Autoren persönlich kennenlernen. Allein in 16 Veranstaltungsorten der Wohnungsbaugenossenschaften finden Veranstaltungen für Schulklassen statt. Die Nachmittagslesungen für die ganze Familie sind in der Flussschifferkirche im Hamburger Hafen, dem zentralen Lesungsort des Festivals. Am Montag, den 29. Juni wird dort auch die offizielle Eröffnung gefeiert. Von Beginn an sind die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften Partner des VorleseVergnügens, das Lesebegeisterung erlebbar macht und damit zur Bildung und Teilhabe von Hamburger Kids beiträgt. Auch deshalb ist die Senatorin für Schule, Familie und Berufsbildung, Ksenija Bekeris, Schirmherrin des VorleseVergnügens. Infos und Tickets: hamburger-vorlese-vergnuegen.de
Straßengeschichten
Schanzenstraße
Der Straßenname erinnert an die sternförmige Verteidigungsanlage, die 1682 in dieser Gegend erbaut wurde und so mächtig war, dass sie 1686 einer mehrwöchigen Belagerung durch die Dänen standhielt. Die Versuche von König Christian V., die Hansestadt zu unterwerfen, konnten so vereitelt werden. Die Schanzenstraße verläuft heute von Norden nach Süden in einem leichten Bogen zwischen der Straßenkreuzung Kleiner Schäferkamp/Altonaer Straße/Weidenallee und dem Neuen Pferdemarkt. Früher trug nur das nördliche Drittel der heutigen Schanzenstraße diesen Namen; der südliche Teil hieß bis etwa 1900 Neue Rosenstraße. Vor allem in den Sommermonaten belagern heute feierfreudige Menschen aus Hamburg und Zugereiste aus dem In- und Ausland die Straßenzüge des Schanzenviertels – nicht immer zur Freude der Menschen, die dort wohnen. Der Stadtteilbeirat erhält regelmäßig Beschwerden über Lärm- und Geruchsbelästigung und versucht zu vermitteln. Den Stadtteil Sternschanze gibt es übrigens erst seit dem 1. März 2008.
Service
Neue Impulse
Sustainability Week
Vom 26. Juni bis zum 3. Juli 2026 steht Hamburg im Zeichen von Ideen, Projekten und Begegnungen für eine lebenswerte Zukunft. Die Sustainability Week lädt alle Hamburgerinnen und Hamburger ein, sich zu informieren und mitzumachen. In der ganzen Stadt finden Veranstaltungen zu den Themen Wohnen, Klimaschutz, Mobilität und Bildung statt. Ein besonderer Treffpunkt zum Mitmachen ist die Nachhaltigkeits-Werkstatt am 1. Juli in der Handelskammer. Das vollständige Programm finden Sie unter: hamburgsustainabilityweek.de.
STADTGRÜN
Ein Zuhause für die Natur
Mit neuen Ideen und viel Engagement kümmern sich die Wohnungsbaugenossenschaften um das Grün in ihren Quartieren. Ein Gewinn für Mensch und Umwelt
In den Außenanlagen der Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften tut sich eine Menge: Statt kurz geschnittenem Rasen, geharkter Erde und kugeliger Büsche sieht man in den Quartieren immer häufiger Blühwiesen, heimische Sträucher und Staudenbeete, die Schmetterlingen und anderen Insekten Nahrung bieten. „Die Wohnungsbaugenossenschaften liefern einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Hamburger Grüns: Sie besitzen nicht nur viele grüne Flächen in der Stadt, ihre Geschichte ist auch eng mit dem Anspruch verbunden, gesundes Wohnen zu ermöglichen“, sagt Philipp Wenzel, Sprecher der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). „Wohnungsnahes Grün leistet dafür einen zentralen Beitrag, insbesondere vor den Herausforderungen des Klimawandels: Bäume kühlen ihr Umfeld; auf unversiegelten Flächen kann Wasser bei Starkregen versickern.“
Das sieht auch Axel Jahn so. Der Biologe ist Geschäftsführer der Hamburger Loki Schmidt Stiftung, die sich besonders für das Stadtgrün engagiert: „Die privaten Gärten und die Grünanlagen der Wohnungswirtschaft haben eine ebenso große Fläche wie die Hamburger Naturschutzgebiete. Die Wohnungsbaugenossenschaften können daher einen wertvollen Beitrag zum Artenschutz leisten.“
Insekten, Vögel, viele andere Tiere und die Flora sollen profitieren. Wenn Außenanlagen naturnah gestaltet werden, geht es dabei jedoch genauso um die Menschen, die in ihrem Wohnumfeld das Grün genießen und oft selbst aktiv werden können. Immer mehr Genossenschaften befragen ihre Mitglieder nach ihren Vorstellungen und beteiligen sie am Prozess, bieten Patenschaften für Beete an. Obstbüsche laden zum Naschen ein und Sitzplätze fördern die nachbarschaftliche Gemeinschaft.
Die Hamburger Landschaftsarchitektin Simone Baldauf-Hammill hat mit ihrem Büro in den vergangenen Jahrzehnten für zehn Wohnungsbaugenossenschaften in der Hansestadt naturnahe Außenanlagen konzipiert und angelegt. Sträucher werden von ihr zum Beispiel so gewählt, dass sie keinen jährlichen Rückschnitt benötigen. Das spart Pflegekosten und ist ökologischer. Die Gehölze können frei wachsen, blühen und Früchte tragen. Baldauf-Hammill schätzt die Zuverlässigkeit und die Beständigkeit in der Zusammenarbeit mit Genossenschaften: „Ich arbeite oft über viele Jahre mit denselben Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zusammen. Gemeinsam können wir so Konzepte weiterentwickeln und am Ball bleiben. Was wachsen und gedeihen soll, braucht Kontinuität. Auch mit den Gärtnern vor Ort bin ich häufig über Jahre im Gespräch und bekomme von ihnen wertvolles Feedback.“ Die Landschaftsarchitektin freut sich über das stetig wachsende Engagement der Mitglieder für das Grün vor ihren Haustüren. „Ich habe schon Anrufe erhalten wie ‚Hilfe, hier ist eine neue Pflegekolonne, die schneidet unsere schönen Sträucher kugelig.‘ Dann bin ich da wie die Feuerwehr hin oder habe in der Geschäftsstelle angerufen, um dem Einhalt zu gebieten.“
STAUDENBEETE STATT KUGELSCHNITT
Einsatz für die Natur: Alexander Jäger (li.) und Thorsten Meyer betreuen die Außenanlagen der Schiffszimmerer-Genossenschaft
„Klimawandel und Artenschutz haben unsere Arbeit verändert“
Thorsten Meyer ist ein Schiffszimmerer-Urgestein. Seit 1995 arbeitet der gelernte Garten- und Landschaftsbauer für die Genossenschaft. Zuständig ist er für die Außenanlagen im Quartier Rübenkamp. Verkehrssicherheit auf Gehwegen und Spielplätzen, Winterdienst und Baumkontrollen gehören zu seinen Aufgaben. Und natürlich die Pflege der Grünanlagen. Als er vor 31 Jahren anfing, kümmerte er sich vor allem um gemähte Rasenflächen mit Solitärpflanzen, also einzelne Bäume und zur Kugel geschnittene Büsche. „Das war damals normal“, erzählt er. Heute wachsen hier Johanniskrautbüsche, prächtige Gräser und ungefüllte Blütenpflanzen, die Bienen und andere Insekten mit Nahrung versorgen. Unter dem Gehölz wuchern Bodendecker. „Bei den Mitgliedern wächst das Verständnis dafür, dass Laub zwischen den Büschen nicht unordentlich ist, sondern Tieren einen Rückzugsort bietet“, erzählt Meyer. Sein Kollege Alexander Jäger, der unter anderem für die 14 fest angestellten Gärtner der Schiffszimmerer-Genossenschaft die Geräte verwaltet und Fremdfirmen betreut, meint: „Wir müssen auch immer häufiger mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Zum Beispiel beobachten wir mehr Totholz in den Bäumen, das sind hitzebedingte Spätschäden.“ Die beiden Gärtner, beide selbst Schiffszimmerer-Mitglieder, schätzen den guten Kontakt zu den Menschen im Quartier: „Wir kennen die Leute und sie uns. Daran hat sich nichts geändert.“
„Kleine Biotope schaffen“
MOIN STADTNATUR ist Hamburgs Beratungsstelle für naturnahes Gärtnern. Projektmitarbeiterin Viola Bödewadt und Beraterin Stefanie Binder geben Auskunft
Die Biologin Viola Bödewadt in der Ausstellung „NaturRaum HafenCity. Zwischen Elbe und Asphalt“
Frau Bödewadt, warum gibt es MOIN STADTNATUR? Bei Arten- und Klimaschutz denken viele vor allem an Naturschutzgebiete und öffentliche Parks der Stadt. Die privaten Gärten und Balkone und die Flächen von Kitas, Schulen und der Wohnungswirtschaft haben jedoch ebenfalls großes Potenzial, biologische Vielfalt zu schaffen und im Sommer zur Abkühlung beizutragen. Mit unserem kostenlosen Beratungsangebot wollen wir helfen, diesen Schatz für Hamburg zu heben.
Wer kann sich beraten lassen? Unser Angebot richtet sich an Schulen, Kitas und die Wohnungswirtschaft. Und vor allem an alle privaten Haushalte im Hamburger Stadtgebiet. Jeder und jede, der oder die einen Balkon oder einen Garten hat, kann sich bei uns melden.
Wie geht es dann weiter? Eine Person aus unserem Beratungsteam vereinbart einen Termin zur Gartenberatung vor Ort oder für eine telefonische Balkonberatung. Hinterher versenden wir ein Beratungspaket, das alle Vorschläge und Pflanzeninformationen enthält.
Bin ich verpflichtet, das umzusetzen? Nein. Im Gespräch finden wir gemeinsam heraus, wo Sie beginnen möchten und wo Ihre Interessen liegen. Wir geben Tipps, wie Sie Garten oder Balkon in eine Naturoase verwandeln können. Das muss gar nicht teuer sein. Nach etwa einem Jahr erkundigen wir uns, was umgesetzt werden konnte und ob noch weitere Unterstützung gewünscht ist.
Rollen Sie mit den Augen, wenn Sie in Gärten Kirschlorbeer und Rhododendren sehen? (lacht) Nein. Unser Ansatz lautet: Schritt für Schritt mit kleinen Projekten beginnen. Und wenn jemand seinen Rhododendron heiß und innig liebt, dann bleibt er natürlich – und wir entwickeln Ideen, welche heimischen Wildpflanzen drum herum wachsen und blühen können.
Artenvielfalt auf Augenhöhe: Auf Stefanie Binders 3 m2 großem Balkon summt und zwitschert es
Seit 2023 haben Sie mehr als 1.400 MOIN STADTNATUR-Beratungen durchgeführt. Wer berät konkret? Meine Kolleginnen Christine Stecker (Projektleitung), Amira Elatawna und ich koordinieren in der Loki Schmidt Stiftung das Projekt, das von der Hamburger Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft BUKEA gefördert wird. Die Beratung und weitere Begleitung der Wohnungswirtschaft erfolgt in der Regel durch das Projektteam der Stiftung. Privathaushalte und Bildungseinrichtungen werden von unserem dafür fortgebildeten Honorar-Beratungsteam mit 22 Personen beraten. Wie zum Beispiel von Stefanie Binder.
Frau Binder, Sie sind Mitglied in der Baugenossenschaft dhu eG und wohnen in Winterhude. Wie sind Sie zu MOIN STADTNATUR gekommen? (telefonisch eingeklinkt) Ich arbeite im Krankenhaus im Schichtdienst. Gärtnern ist mein Ausgleich. Zunächst hatte ich unseren Schrebergarten naturnah umgestaltet, dann auch unseren Balkon. Dabei habe ich eine große Begeisterung für das naturnahe Gärtnern auf kleinstem Raum entwickelt – und wurde mit meinem Balkon von der Initiative „Deutschland summt“ ausgezeichnet. Die Ausschreibung der Loki Schmidt Stiftung hat mich sofort angesprochen.
Sie haben inzwischen weit über 100 Balkonberatungen durchgeführt. Es macht mir viel Freude, meine Erfahrungen und mein Wissen weiterzugeben. Wenn man heimische Wildpflanzen standortgerecht pflanzt, ist so viel möglich. Naturnahes Gärtnern ist zudem günstig und nachhaltig. Man lädt die Insekten- und Vogelwelt zu sich ein und legt im Häusermeer der Großstadt ein Trittstein-Biotop an. Wenn immer mehr Hamburger und Hamburgerinnen das tun, schaffen wir damit gemeinsam ein grünes Netz, das Insekten, Vögeln und anderen Tieren ermöglicht, von einem Lebensraum in den nächsten zu gelangen.
Frau Bödewadt, welche Ziele hat MOIN STADTNATUR für die nächsten Jahre? Wir möchten das Projekt in Richtung Citizen Science erweitern und dafür Bundesfördermittel einwerben. Aktuell läuft zudem eine Fortbildung, um unser Beratungsteam zu erweitern. Und wir wollen ab Herbst regelmäßig zum MOIN STADTNATUR-Schnack einladen, um den Austausch der beratenen Hamburger und Hamburgerinnen weiter zu vertiefen.
Und die Beratungen gehen weiter? Auf jeden Fall. Wir erhoffen uns, dass sich die Begeisterung für das naturnahe Gärtnern verbreitet. So kann mit der Zeit eine gärtnerische Ästhetik abseits von kurz gemähten Rasen und zur Kugel geschnittenem Gehölz zum neuen Normal werden. Um einmal Loki Schmidt zu zitieren: „Wo es etwas unordentlich ist, da wächst eher Überraschendes und Zauberhaftes.“
Mehr Infos: moinstadtnatur.de, Instagram: @moinstadtnatur
Eine Wohltat für alle
Die Wohnungsbaugenossenschaften tragen mit der nachhaltigen Gestaltung ihrer Quartiere zum gesunden Stadtklima bei. Wir stellen fünf grüne Projekte vor
Hamburger Wohnen
Grüne Dächer und Fassaden
Rankpflanzen, die an Seilsystemen die Fassaden emporklettern, auf dem Dach eine insektenfreundliche Bepflanzung mit Stauden, Gräsern und Kräutern sowie Sitzgelegenheiten im Grünen: Für mehr Wohn- und Lebensqualität und im Nachhaltigkeitsbewusstsein hat die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG in Barmbek-Nord ein ganzheitliches Konzept realisiert. Das Neubauobjekt „Kiek in Barmbek“ verbindet moderne Architektur im KfW40-Standard und klimafreundliche Energieversorgung mit grünen Freiflächen für soziales Miteinander. Familien, junge Erwachsene, ältere Menschen und solche mit Fluchthintergrund leben hier in 101 Wohneinheiten zusammen. Ihnen stehen drei großzügige Dachterrassen zur Verfügung. Mietbare Hochbeete laden dazu ein, selbst zu gärtnern. Die Dachgestaltung mit Pflanzen-, Sand-, Kies- und Steinflächen verhindert sommerliche Hitze-Inseln und schafft ein wertvolles Mikroklima.
MGF Farmsen
Eine lange Geschichte
Als in den 1950er-Jahren die Gartenstadt Farmsen entstand, entdeckte man bei den Bauarbeiten Hinweise auf eisenzeitliche Höfe, die hier vor ca. 1.700 Jahren standen. Die mgf Gartenstadt Farmsen eG hat dazu auf ihrem Gelände vor einigen Jahren gemeinsam mit dem Archäologischen Museum Hamburg (AMH) einen Pfad mit Audioführung ausgearbeitet: Neben einem Schaukasten wurden Opferstelen, ein Backofen, ein Brunnen und ein in den Boden eingelassenes Grubenhaus, in dem einst Flachs verarbeitet wurde, nachgebaut und erinnern an die frühe Besiedlung. Das Grubenhaus hat inzwischen auch eine ökologische Funktion. Seit 2020 leben darin die Bienenvölker des Imkers Michael Engel und produzieren Honig. „Mehr Natur in der Stadt war schon immer unsere Maxime“, erzählt Ulrich Rave, der seit drei Jahrzehnten die mgf-Grünanlagen betreut. „Für die Bienen haben wir nun noch Obstbäume und mehr Nährgehölze gepflanzt, die wir insektenfreundlich schneiden.“
1904
Grüne Pionierarbeit
Bereits vor über 20 Jahren beauftragte die Wohnungsgenossenschaft von 1904 e. G. in den Mühlenauhöfen an der Kieler Straße eine naturnahe Anlage. „Wir haben mit heimischen Stauden gearbeitet und blühende Wiesen angelegt“, erzählt die Landschaftsarchitektin Simone Baldauf- Hammill. „Die Stauden gediehen und blieben, aber die Wiesen, die nur zweimal im Jahr gemäht wurden, fanden damals keine Akzeptanz. Die Zeit war noch nicht reif dafür.“ Das ist heute anders. „Inzwischen fragen die Genossenschaftsmitglieder nach naturnahen Wiesen. Dem Wunsch kommen wir sehr gerne nach“, so Baldauf-Hammill.
BGFG
Klimaoase in St. Georg
25 Vogel- und mehr als 80 Insektenarten leben im Marmorgarten, darunter sogar ein Nashornkäfer. Die 850 m2 große Grünanlage trägt ihren Namen, weil hier einst die Materialien der Firma Marmor-Möller lagerten. Als die Stadt den Bebauungsplan änderte, unterstützte u. a. die Baugenossenschaft freier Gewerkschafter eG sowie ihre Elisabeth-Kleber-Stiftung ab 2020 das interkulturelle Urban-Gardening-Projekt zwischen Steindamm und Adenauerallee. 2024 gewann der nach den Prinzipien von Permakultur und Nachhaltigkeit gestaltete Agroforst den Hanse- Umweltpreis. Menschen aus dem Viertel gärtnern hier mit oder spielen auf der Boulebahn. bgfg-Mitglieder beziehen Setzlinge für Gartenprojekte. Im Sommer 2026 bieten die bgfg und der Verein Erdenwert e.V. hier vier Veranstaltungen an. Infos: klimaoase-marmorgarten.de und erdenwert.de
altoba
Naturnaher Innenhof
Nach einer umfangreichen Sielsanierung lag der 3.200 m2 große Innenhof im Haubachblock in Altona-Nord „in Schutt und Asche“. Zur Neugestaltung befragte der Altonaer Spar- und Bauverein eG seine Mitglieder und kooperierte mit dem Projekt MOIN STADTNATUR der Loki Schmidt Stiftung. Heute ist der Hof ein Paradies für Wildbienen und andere Tiere. Entsprechend der altoba-Strategie, in ihren Anlagen mindestens 60 Prozent heimische Wildpflanzen einzusetzen, finden Insekten und Vögel hier nun reichlich Nahrung. Die naturnahe Gestaltung fördert das ökologische Gleichgewicht und die Artenvielfalt und verbessert die Aufenthaltsqualität. Entlang des umlaufenden Wegs übernehmen Mitglieder auf zehn abgesteckten Flächen Beetpatenschaften. Im Juni 2025 fand das Einweihungsfest statt (Foto).
Hamburgs Fauna
Im Artenkataster werden die Tierarten der Stadt erfasst, aktuell sind es 7.040 Arten. Auf dieser Grundlage werden die Roten Listen Hamburgs erstellt, aber auch Naturschutzmaßnahmen umgesetzt.
Wenn Sie Ihre Tier- oder Pflanzenbeobachtungen in der Hansestadt hinzufügen möchten, können Sie dies über das Portal observation.org oder über die App ObsIdentify tun, mit der die Umweltbehörde zusammenarbeitet.
Alltagsnatur
Im Haus der Loki Schmidt Stiftung können Sie die neue Dauerausstellung „NaturRaum HafenCity. Zwischen Elbe und Asphalt“ erleben – eine Einladung, die „Alltagsnatur“ in der Stadt besser kennenzulernen. Wann? Mi. bis Fr. sowie an Sonn- und Feiertagen von 11–17 Uhr. Wo? Versmannstraße 60 in der HafenCity. Der Besuch ist kostenfrei. Eine Spende unterstützt die Arbeit. Mehr Infos unter: loki-schmidt-stiftung.de
Service
ADRESSEN, DIE HELFEN
Wissen rund um Gesundheit und Pflege: Diese Kontakte bieten Unterstützung
Stiftung Unabhängige Patientenberatung
Ob gesetzlich, privat oder nicht krankenversichert: Die Patientenberatung unterstützt Sie kompetent und kostenlos – in der Beratungsstelle in Altona oder telefonisch unter 040 986 737 40, patientenberatung.de
Gesundheitsinformation
Verständliche und wissenschaftlich geprüfte Informationen rund um das Thema Gesundheit erhalten Sie beim Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), gesundheitsinformation.de
Deutsche Depressionshilfe
Das Beratungstelefon für Menschen mit Depressionen und Angehörige erreichen Sie wochentags unter der Nummer 0800 33 44 533. Die Sprechzeiten finden Sie auf deutsche-depressionshilfe.de
Pflegetelefon
Das Pflegetelefon des Bundesfamilienministeriums informiert zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf, zur Familienpflegezeit und Finanzierung. Telefonisch erreichbar unter 030 20 17 91 31, wege-zur-pflege.de
Kompetenznetz Einsamkeit (KNE)
Vom 22. bis 28. Juni 2026 findet die bundesweite Aktionswoche gegen Einsamkeit statt. Die Seite des KNE bietet ganzjährig eine Übersicht über Aktivitäten und Anlaufstellen, kompetenznetz-einsamkeit.de
Das Hamburgische Krisentelefon
Sie erreichen das Hamburgische Krisentelefon unter 040 428 11 30 00:
Montag bis Donnerstag, 17–23:30 Uhr
Freitag, 17 Uhr bis Samstag, 7:30 Uhr
Samstag, 10 Uhr bis Sonntag, 7:30 Uhr
Sonn- und feiertags, 10–23:30 Uhr
Seit Juli 2022 gibt es das Hamburgische Krisentelefon.
Wolfgang Arnhold, Sprecher der Sozialbehörde, beantwortet die wichtigsten Fragen zu diesem Angebot.
Für wen ist das Krisentelefon da? Das Hamburgische Krisentelefon ist ein niedrigschwelliges Beratungs- und Unterstützungsangebot für Menschen in akuten seelischen Krisensituationen. Es richtet sich sowohl an Personen, die von psychischen Erkrankungen oder seelischen Belastungen betroffen oder bedroht sind, als auch an Angehörige und Menschen aus ihrem sozialen Umfeld, die Rat suchen. Das Angebot steht allen volljährigen Bürgerinnen und Bürgern offen, die in Hamburg leben.
Wie läuft ein Anruf beim Krisentelefon ab? Da jede Lebenssituation und jede psychische Krise individuell ist, gestaltet sich auch jede Beratung unterschiedlich. Anrufende haben die Möglichkeit, ihre persönliche Situation zu schildern – die Fachkräfte hören aufmerksam zu, stellen gezielte Fragen und entwickeln gemeinsam mit ihnen erste Handlungsperspektiven. Selbstverständlich unterliegt die Beratung der Schweigepflicht. Das Hamburgische Krisentelefon kann zudem als erster Zugang zu weiterführenden Unterstützungsangeboten dienen und vermittelt auf Wunsch in das psychosoziale Hilfesystem. Eine direkte Vermittlung in Psychotherapie ist jedoch nicht möglich.
Worin besteht der Unterschied zur Telefonseelsorge? Das Hamburgische Krisentelefon ist als Ergänzung zu den regulären Aufgaben der Sozialpsychiatrischen Dienste in den Fachämtern Gesundheit konzipiert. Aus Sicht der Sozialbehörde handelt es sich um zwei gleichermaßen wichtige Angebote, die sich weniger voneinander abgrenzen als vielmehr sinnvoll ergänzen.
Klare Worte
„Kosten durch energiesparendes Verhalten beeinflussen“
Die Betriebskosten als sogenannte zweite Miete steigen seit Jahren – und ein Ende ist nicht in Sicht. Silke Bainbridge Nott, VNW-Landesgeschäftsführerin und Referentin für Technik und Energie, über Hintergründe und Einflussmöglichkeiten
Silke Bainbridge Nott, Geschäftsführerin VNW-Landesverband Hamburg e.V. und Referentin Technik und Energie
Während die Bestandsmieten bei den Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften weniger stark gestiegen sind als die Verbraucherpreise, werden die Betriebskosten seit Jahren immer höher. Warum?
Die durchschnittlichen Betriebskosten liegen in Hamburg laut unserer letzten Mietenstudie bei monatlich 3,33 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Mittlerweile machen die Betriebskosten rund ein Viertel der monatlichen Wohnkosten aus. Zusammen mit der Miete ist das eine starke Belastung für Mieterinnen und Mieter. Zur Wahrheit gehört, dass lediglich ein Drittel der Betriebskostenarten durch die Vermieter beeinflussbar ist. In Neubauten sind die Betriebskosten übrigens im Schnitt höher als in älteren Wohngebäuden.
Warum ist das so, Neubau ist doch meist besser gedämmt?
Diese Entwicklung ist vor allem auf eine Kombination aus technischer Gebäudekomplexität und verschärften gesetzlichen Anforderungen zurückzuführen. Neuere Wohngebäude werden erheblich luftdichter gebaut und erfordern daher mechanische Wohnraumlüftungsanlagen. Deren Betrieb und Wartung wiederum – bei Ventilatoren zum Beispiel Filterwechsel und regelmäßige Reinigung – verursachen zusätzliche laufende Kosten, die in älteren Beständen mit geringeren Effizienzklassen in der Regel nicht anfallen. Und in Neubauten gibt es häufiger aufwendige technische Infrastruktur wie Aufzüge, Tiefgaragenlüftungen, Sicherheitstechnik und anspruchsvolle Außenanlagen. Das alles verursacht zusätzliche Kosten.
Können Bewohner*innen durch ihr Verhalten Einfluss auf die Höhe dieser sogenannten zweiten Miete nehmen?
Eine der größten Einzelpositionen der Betriebskosten sind die Heizkosten, die auch Warmwasser beinhalten. Mieterinnen und Mieter können diese vor allem
durch energiesparendes Verhalten beeinflussen – etwa durch richtiges Lüften, konstante und angemessene Raumtemperaturen sowie das Freihalten von Heizkörpern. Dazu optimieren viele Wohnungsunternehmen gerade ihre Heizungsanlagen. Kommunal erhobene Gebühren für Abfallentsorgung, insbesondere für den kostenintensiven Hausmüll, werden vermutlich weiter erhöht werden. Korrekte Mülltrennung kann da viel Geld sparen. Falsch entsorgter Abfall verursacht zusätzliche Gebühren, da nachsortiert werden oder eine kostenpflichtige Sonderleerung beauftragt werden muss. Hierzu klären die Genossenschaften aktiv auf.
Was tun die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften sonst noch zur Entlastung?
Bei der Planung neuer Wohngebäude ebenso wie bei Modernisierungen im Bestand beziehen unsere Mitgliedsunternehmen die Folgekosten systematisch in die Investitionsentscheidungen ein. Aktuelle Planungen setzen daher verstärkt auf Lösungen, die mit einer technisch robusten und gleichzeitig kosteneffizienten Ausstattung auskommen und im laufenden Betrieb möglichst geringe Wartung und Verbrauchskosten verursachen.
Wie wird sich die „zweite Miete“ in den nächsten Jahren entwickeln?
Es ist davon auszugehen, dass sich die einzelnen Betriebskostenpositionen in den kommenden Jahren auf einem erhöhten Niveau stabilisieren oder moderat steigen. Insgesamt kann man sagen, dass auch hier ein gemeinschaftliches Handeln – in diesem Fall zwischen Gebäudebetrieb und Nutzerverhalten – die beste Lösung ist.
Während die Bestandsmieten bei den Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften weniger stark gestiegen sind als die Verbraucherpreise, werden die Betriebskosten seit Jahren immer höher. Warum?
Die durchschnittlichen Betriebskosten liegen in Hamburg laut unserer letzten Mietenstudie bei monatlich 3,33 Euro je Quadratmeter Wohnfläche. Mittlerweile machen die Betriebskosten rund ein Viertel der monatlichen Wohnkosten aus. Zusammen mit der Miete ist das eine starke Belastung für Mieterinnen und Mieter. Zur Wahrheit gehört, dass lediglich ein Drittel der Betriebskostenarten durch die Vermieter beeinflussbar ist. In Neubauten sind die Betriebskosten übrigens im Schnitt höher als in älteren Wohngebäuden.
Warum ist das so, Neubau ist doch meist besser gedämmt?
Diese Entwicklung ist vor allem auf eine Kombination aus technischer Gebäudekomplexität und verschärften gesetzlichen Anforderungen zurückzuführen. Neuere Wohngebäude werden erheblich luftdichter gebaut und erfordern daher mechanische Wohnraumlüftungsanlagen. Deren Betrieb und Wartung wiederum – bei Ventilatoren zum Beispiel Filterwechsel und regelmäßige Reinigung – verursachen zusätzliche laufende Kosten, die in älteren Beständen mit geringeren Effizienzklassen in der Regel nicht anfallen. Und in Neubauten gibt es häufiger aufwendige technische Infrastruktur wie Aufzüge, Tiefgaragenlüftungen, Sicherheitstechnik und anspruchsvolle Außenanlagen. Das alles verursacht zusätzliche Kosten.
Können Bewohner*innen durch ihr Verhalten Einfluss auf die Höhe dieser sogenannten zweiten Miete nehmen?
Eine der größten Einzelpositionen der Betriebskosten sind die Heizkosten, die auch Warmwasser beinhalten. Mieterinnen und Mieter können diese vor allem durch energiesparendes Verhalten beeinflussen – etwa durch richtiges Lüften, konstante und angemessene Raumtemperaturen sowie das Freihalten von Heizkörpern. Dazu optimieren viele Wohnungsunternehmen gerade ihre Heizungsanlagen. Kommunal erhobene Gebühren für Abfallentsorgung, insbesondere für den kostenintensiven Hausmüll, werden vermutlich weiter erhöht werden. Korrekte Mülltrennung kann da viel Geld sparen. Falsch entsorgter Abfall verursacht zusätzliche Gebühren, da nachsortiert werden oder eine kostenpflichtige Sonderleerung beauftragt werden muss. Hierzu klären die Genossenschaften aktiv auf.
Was tun die Hamburger Wohnungsbaugenossenschaften sonst noch zur Entlastung?
Bei der Planung neuer Wohngebäude ebenso wie bei Modernisierungen im Bestand beziehen unsere Mitgliedsunternehmen die Folgekosten systematisch in die Investitionsentscheidungen ein. Aktuelle Planungen setzen daher verstärkt auf Lösungen, die mit einer technisch robusten und gleichzeitig kosteneffizienten Ausstattung auskommen und im laufenden Betrieb möglichst geringe Wartung und Verbrauchskosten verursachen.
Wie wird sich die „zweite Miete“ in den nächsten Jahren entwickeln?
Es ist davon auszugehen, dass sich die einzelnen Betriebskostenpositionen in den kommenden Jahren auf einem erhöhten Niveau stabilisieren oder moderat steigen. Insgesamt kann man sagen, dass auch hier ein gemeinschaftliches Handeln – in diesem Fall zwischen Gebäudebetrieb und Nutzerverhalten – die beste Lösung ist.
METROPOLREGION
8x
Das Gute liegt so nah
Das Gute liegt so nah
Genießen Sie den Sommer in Norddeutschland
Himmel, Wind und Weite
Mitten im Wattenmeer liegt Neuwerk, Hamburgs nördlichster Stadtteil. Zu Fuß durchs Watt, mit dem Pferdewagen oder per Schiff erreichbar, bietet die Insel (autofreie) Ruhe, Natur und weite Horizonte. Ideal für alle, die die Nordsee genießen wollen. Infos: nationalpark-wattenmeer.de
Los geht’s!
Dieses Buch präsentiert 32 Ausflugsziele, die ab Hamburg mit der Bahn schnell und bequem zu erreichen sind. Ob Husum, Wismar oder Celle – zu jedem der Orte hat das Autorenteam sorgfältig Tipps zusammengetragen und ein Tagesprogramm erstellt. „Mit dem Deutschland-Ticket ab Hamburg. 32 Erlebnisausflüge zwischen Waterkant und Heide“ (via reise verlag)
Welt vor 1.000 Jahren
Ein Ausflug nach Haithabu („auf der Heide“) ist eine Reise in die Zeit der frühmittelalterlichen Wikinger. Zu dem UNESCO-Welterbe bei Schleswig gehören sieben rekonstruierte Gebäude und Wallanlagen direkt an der Schlei. Das Museum ist spannend für alle, die das populäre Wikingerbild hinterfragen möchten und Interesse an historischer Genauigkeit haben. Infos: haithabu.de
Heimische Tierwelt
Bronzepute, Lippegans oder Jakobschaf: Die Arche Warder schützt seltene und bedrohte Nutztierrassen. In dem Tierpark bei Neumünster leben rund 1.200 Tiere aus über 90 Rassen auf einem 40 Hektar großen Gelände, das man auf einem drei Kilometer langen Rundweg erkunden kann. Infos: arche-warder.de
Willkommen im Teufelsmoor
Künstlerdorf und Naturidylle: In Worpswede lässt sich zwischen Moorlandschaft und Museen wunderbar flanieren und Kultur erleben – ein inspirierendes Ausflugsziel nordöstlich von Bremen, besonders im Jahr 2026, in dem der Ort 150 Jahre Paula Modersohn-Becker feiert. Infos: worpswede-touristik.de und paula150.de
Spaß für die Sinne
Bitte einmal die Schuhe ausziehen! Im Barfußpark in der Lüneburger Heide können Sie die Natur hautnah spüren. Über Sand, Holz, Steine und Matsch führt der Rundweg durch Wald und Wiesen. 60 Stationen zum Balancieren und Fühlen sorgen für Spaß bei Groß und Klein. Der Yogawald lädt zum Üben unter freiem Himmel ein. Das mit Salz ausgekleidete Salzineum ist eine Wohltat für die Atemwege. Weitere Infos: barfusspark-egestorf.de
Heide-Himmel in Hanstedt
Der 700 Meter lange Waldlehrpfad verläuft direkt über dem Tiergehege des Wildparks Lüneburger Heide, sodass man über den Köpfen von Wölfen und Raubkatzen wandert. Der Pfad endet auf einer knapp 40 Meter hohen Aussichtsplattform, von der aus man bei gutem Wetter bis nach Hamburg blicken kann. Infos: heide-himmel.de
Perle an der Elbmündung
Die Museumsinsel (Bild), kleine Gassen und der Alte Hansehafen: Stade begeistert mit einer der schönsten Altstädte Norddeutschlands. Wo früher Hanseschiffe entladen wurden, finden Sie heute einladende Cafés direkt am Wasser. Toller Abstecher: Das Naturkundemuseum Natureum Niederelbe befindet sich 44 Kilometer entfernt in Balje an der Ostemündung. Infos: stade-tourismus.de
Hamburg grafisch
Wohnungsbaugenossenschaften
Geschichte(n), Zahlen und Fakten
Digitales Kreuzworträtsel
Wer das Lösungswort des Kreuzworträtsels einsendet, hat die Chance auf einen 100-Euro-Gutschein für die Buchhandlung Heymann, die in Hamburg verwurzelt ist und mit mehreren Filialen (oder online) zum Stöbern einlädt.
Viel Spaß beim Miträtseln und viel Glück!
So nehmen Sie teil:
1. Das Rätsel komplett ausfüllen
2. Über den anschließend eingeblendeten Link das Lösungswort angeben.
Einsendeschluss ist der 23.08.2026